Staatsbankrott? Griechenland ist Täter, nicht Opfer!

Mit den Griechen sollte man kein Mitleid haben. Sie sind schließlich nicht unverschuldet in diese Situation geraten. Es war kein Sturm, kein Erdbeben, daß die Krise verursacht hat, sondern extreme Korruption und eine Geschenkepolitik für jeden, der etwas wollte. Die Griechen haben gelebt und es sich gut gehen lassen. Finanziert auf Pump - und jetzt ist eben Zahltag.

Und das über viele Jahre die Griechen ihre Statistiken massiv gefäscht haben, um in die Euro-Zone zu kommen und zu bleiben, ist ganz einfach Betrug. Nichts anderes.

Wenn die Gewerkschaften streiken, dann gegen wen? Eigentlich gegen die Bevölkerung selbst. Es wollte ja fast jeder, daß es so läuft. 1.600 Euro Schmiergeld zahlt laut Sueddeutscher Zeitung eine griechische Familie jährlich im Durchschnitt. Und an wen? Doch nicht an die Regierung selbst, sondern an viele kleine Leute, die sich gerne schmieren ließen. Soll sich jetzt keiner von denen beschweren. Man sollte nicht nur Regierungen für etwas verantwortlich machen, was Bevölkerungen tun.

Und die EU züchtet sich diese Länder ja systematisch heran. Gegen kein Land wurden je ernsthafte Konsequenzen gezogen. Klar, daß die dann weitermachen. Sie wären blöde, wenn nicht.

Die Euro-Länder werden die Griechen nicht fallen lassen, weil sie die Folgen fürchten. Auch viele andere Länder müßten dann mehr Zinsen bezahlen, um am Kapitalmarkt noch Geld zu bekommen. Aber genau dadurch zeigt man allen: Macht es ruhig, ihr kommt damit durch!

Man kann schon rückwärts zählen, wann es der nächste den Griechen nachmacht. Er wäre ja blöde, wenn nicht.

 

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/32559

 

6.2.10 16:41

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